# Ohrstöpsel, Schutzbrille, Helm &amp; Co. 

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Köln (ots) - Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist an vielen Arbeitsplätzen 
erforderlich. Sie kann Leben retten und Gesundheit erhalten. PSA gibt es in 
stylischen, modernen und individuellen Varianten. Aber bei Auswahl und 
Verwendung sind auch einige Punkte zu beachten. In der aktuellen Ausgabe von 
etem 1.2020 - Magazin für Prävention, Rehabilitation und Entschädigung der 
Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) wird 
erklärt, welches die richtige PSA ist, wie sie angepasst wird, wer diese 
herstellt, wie sie zu pflegen ist und wann sie erneuert werden sollte.

Zunächst sollten in einem Betrieb alle technischen und organisatorischen 
Präventionsmaßnahmen ausgeschöpft sein, bevor eine PSA zum weiteren Schutz vor 
Restrisiken verwendet wird. Drei wichtige Faktoren sind dabei zu 
berücksichtigen: Eine PSA muss genau passen, die Schutzfunktion muss gegeben 
sein und diese sollte möglichst lange wirken. Die Realität sieht oft anders aus.
Denn PSA wird häufig als sehr störend empfunden. Dagegen hilft nur, diese 
individuell anzupassen, damit sie auch getragen wird.

Ein gutes Beispiel dafür ist der Gehörschutz. Ohrstöpsel aus Spendern vor 
Betriebsbereichen mit erhöhter Lärmexposition werden oft lose ins Ohr gesteckt 
und entfalten so überhaupt keine Wirkung. Eine Otoplastik dagegen ist eine 
individuell vom Fachmann angepasste PSA, die den äußeren Gehörgang dicht 
verschließt und das Innenohr optimal schützt. Ähnlich verhält es sich bei 
Schutzschuhen. Ein Orthopädieschuhmacher verwendet zur Anpassung eines 
Schutzschuhs nur Komponenten aus einem geprüften System (Baukasten). Besonders 
wichtig ist das, wenn zusätzlich Einlagen eingepasst werden müssen. Es dürfen 
keinesfalls die privaten verwendet werden, sondern spezielle, die von einem 
Orthopädieschuhmacher entsprechend in einen neuen Schuh so eingefügt werden, 
dass medizinische Anforderungen und die Anforderungen an einen Schutzschuh gemäß
Baumusterprüfung erfüllt sind. Auch Schutzbrillen, die von Beschäftigten über 
ihrer Korrekturbrille getragen werden, empfinden diese oft als unangenehm, da 
sie als sichtbehindernd wahrgenommen werden. Besser sind hier Schutzbrillen mit 
entsprechenden Dioptrien, vom Augenoptiker individuell hergestellt und 
angepasst. So wird nicht nur die Sehstärke auf seinen Träger abgestimmt, sondern
auch das Gestell auf die Kopfform.

Neben Gehörschutz, Schutzschuhen und Schutzbrillen, die das Innenohr, die Füße 
und Augen vor Gefahren schützen, sind bei bestimmten Tätigkeiten auch die 
Verwendung von PSA für Kopf und Hände notwendig. Auf Baustellen darf daher nie 
ein Helm fehlen, denn der Kopf ist sehr empfindlich und schon durch 
vergleichsweise kleine Verletzungen können große Schädigungen, speziell des 
Hirns, hervorgerufen werden. Bei Unfallfolgen sind zu 40 Prozent die Hände 
betroffen. Deshalb sollten bei der jeweils gefährdenden Tätigkeit entsprechende 
Schutzhandschuhe getragen werden. Es gibt diese gegen Einwirkung von 
Gefahrstoffen, gegen Schnittverletzungen, gegen Verbrennungen oder auch gegen 
Stromeinwirkung. Aber Vorsicht: Nie Handschuhe bei der Arbeit an rotierenden 
Maschinen tragen, denn diese könnten gemeinsam mit den Händen eingezogen werden.

Haltbarkeit und Pflege der PSA sind ein weiterer wichtiger Garant für deren 
Wirkung. Der Hersteller versieht die PSA mit einem entsprechenden 
Haltbarkeitshinweis. Ist dieser nicht (mehr) vorhanden, sollte die 
Betriebsanweisung dazu eine Regelung enthalten. Lagerzeiten, Lagerbedingungen, 
Witterungseinflüsse, Pflegezustand und Art des Einsatzes sind Faktoren, die für 
den Alterungsgrad der PSA maßgeblich sind. Aber sehr wichtig ist es auch, auf 
spezielle Reinigungsverfahren zu achten. Schutzkleidung darf nur in 
Industriewäschereien gereinigt werden und sie verliert ihre Schutzfunktion nach 
einer bestimmten Anzahl von Wäschen/Reinigungen. Otoplastiken beispielsweise 
müssen nach spätestens vier Jahren ausgemustert werden, andere PSA nach der 
Nutzung entsprechenden, individuellen Faktoren.

Der komplette Artikel "P(asst), S(chützt), A(ltert)" über die "richtige" 
Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist nachzulesen in etem 1.2020 - Magazin für 
Prävention, Rehabilitation und Entschädigung der Berufsgenossenschaft Energie 
Textil Elektro Medienerzeugnisse (BG ETEM) unter http://etem.bgetem.de. Dort 
findet sich auch das DGUV Regelwerk zu Schutzkleidung und -ausrüstung und 
weitere hilfreiche Links zu den Beratungsangeboten der BG ETEM.

Hintergrund BG ETEM

Die BG ETEM ist die gesetzliche Unfallversicherung für vier Millionen 
Beschäftigte in gut 200.000 Mitgliedsbetrieben. Sie kümmert sich um 
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Mitgliedsbetrieben sowie um 
Rehabilitation und Entschädigung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Für 
ihre Mitgliedsunternehmen übernimmt die BG ETEM die Haftung für die 
gesundheitlichen Folgen von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gegenüber den 
Beschäftigten und stellt diese auch untereinander von der Haftung frei.

Pressekontakt:

Christian Sprotte
Pressesprecher
Telefon: +49 221 3778-5521 (Zentrale: - 0)
Telefax: +49 221 3778-25521
Mobil: +49 175 260 73 90
E-Mail: sprotte.christian@bgetem.de

Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse
Hauptverwaltung
Gustav-Heinemann-Ufer 130
50968 Köln
 
www.bgetem.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/18978/4541990
OTS: BG ETEM - Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro 
Medienerzeugnisse

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Quelle: https://made-in-europe.store/de/news/ohrstoepsel-schutzbrille-helm-und-amp-co
